
Traditionelle Methode
Alle Borlido-Schaumweine entstehen nach traditioneller Methode. Die zweite Gärung findet in der Flasche statt, die später serviert wird.
Die Trauben werden mit Blick auf Frische und Säure gelesen. Bical, Arinto und Maria Gomes bilden die Blanc de Blancs. Baga wird für die Baga-Bairrada-Linie weiß oder rosé gekeltert.
Dem Grundwein werden Hefe und Zucker zugesetzt. Die Flasche wird verschlossen, damit die zweite Gärung Druck erzeugt und Kohlendioxid in den Wein einbindet.
Die Flaschen ruhen im Keller. Der Kontakt mit der Hefe verleiht Textur sowie Noten von Brot, Nüssen und Gebäck, deren Intensität mit der Zeit wächst.
Jede Flasche wird gedreht und geneigt, damit sich das Hefedepot im Flaschenhals sammelt, ohne die Klarheit des Weins zu beeinträchtigen.
Das Depot wird entfernt. Bei Brut Nature wird der Versanddosage kein Zucker zugesetzt. Medium Dry und Sweet erhalten die Dosage, die ihren Stil bestimmt.
Nach dem Verkorken und Verdrahten ruht jede Flasche je nach Linie mindestens drei oder sechs Monate vor der Freigabe.

Für alle acht Schaumweine gelten definierte Mindestzeiten und längere aktuelle Reifezeiten. Die jeweilige Partie entwickelt sich bis zum Degorgieren und zur Freigabe weiter.

Borlido · 1933
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